Die Doppelte Trauer der Grosseltern

Grosseltern Trauer

Geschrieben von Franzi

28. Oktober 2019

Wenn Grosseltern um ihr Enkelkind trauern – von A.H. Oma von Lennis

„Als meine Tochter klein war, klebte ich ein Pflaster auf ihr aufgeschlagenes Knie, pustete darauf und alles wurde wieder gut. Eine schlechte Note, ein Streit mit ihrer besten Freundin oder der erste Liebeskummer – alles konnte mein Mutterzauber heilen.“

Am 6. Mai 2017 starb mein Enkel Lennis nur wenige Stunden nachdem er auf diese Welt gekommen war – überraschend und für uns alle unfassbar. Völlig unerwartet wurde ich von einem Moment zum anderen zu einer Sternenkind Oma oder verwaisten Oma. Da gibt es überraschend viele Bezeichnungen für mich im Internet. Und zum ersten Mal wurde mir bewusst, was es bedeutet wenn Grosseltern trauern.

Denn dieses Mal gab es kein Pflaster. Es gab nichts, gar nichts, womit ich den Schmerz meiner Tochter hätte lindern können. Es war, als hätte ich keine Arme, die ich um sie legen konnte, um sie zu halten. Als hätte ich keine Stimme, die etwas Tröstliches sagen konnte, um ihren Schmerz zu mildern. Es gab keinen Mutterzauber – nicht in dem Moment und auch heute nicht.

Schock und Verzweifelung

Zuerst war da nur der Schock, den ich nicht bemerkte, denn er kam in der Verkleidung von „Vernunft“ und „Realismus“. Natürlich wäre ein krankes oder behindertes Kind schlimm gewesen. Ein Leid, was keiner von uns hätte ertragen können. Und nur gut, dass er einfach beschlossen hat, zu gehen – er musste nicht leiden. Und ja, es ist gut so, dass es noch keine gemeinsamen Erlebnisse, keine Erinnerungen gibt… Diese Gedanken überdeckten den Schock und die Trauer erst einmal. Aber sie halfen nicht.

Und da war dieser kleine Junge, gerade 2 Jahre alt, der seiner verzweifelten Mama den Nuckel auf den Bauch legte, für das Brüderchen, das doch bald kommen sollte. Dieser kleine Kerl, der nichts verstand, nur spürte, dass alles furchtbar anders war und nicht wusste, was und warum. Ganz besonders für ihn musste ich funktionieren, Alltag erzeugen, ihn festhalten und liebhaben. Er, der nicht verstand, was um ihn herum passierte. Er tat mir so unendlich leid.

Oma Trauer

Meine eigene Trauer? Es gab sie nicht. Die hatte keinen Raum. Ich musste stark sein, für meine Tochter, ihren Mann und meinen ersten Enkel. Ganz besonders für ihn musste ich stark sein. Erst im Nachhinein reflektiere ich, dass dieses Leid und der Schmerz kaum zu ertragen waren.

Lennis war für mich immer nah. Bei der Aufbahrung spürte ich ihn im Raum Purzelbaum schlagen, uns Kusshände zuwerfen und sein schelmisches Augenzwinkern. Er hat sich unglaublich viel Mühe gegeben, sich bemerkbar zu machen und seiner Mama zu zeigen, dass es keinen Grund für Verzweiflung gibt. Er ist ja da und es geht ihm gut. Ich glaube, dass es auch für Lennis nicht einfach war, all das Leid sehen zu müssen.

Erst viel später wurde mir meine eigene Trauer schmerzhaft bewusst. Jeder Blogbeitrag meiner Tochter ließ mich unvermittelt in Tränen ausbrechen – ein unbekanntes tiefes und tränenreiches Weinen, von dem ich hinterher jedes Mal völlig erschöpft war. Ich begriff langsam, dass sich meine Trauer ihren Weg bahnte. Endlich und immer noch laufen die Tränen, wenn ich über kleine, viel zu früh gegangene Seelen lese und höre. Es ist der unerträgliche Schmerz meines Kindes und die eigene Ohnmacht und Hilflosigkeit. Und es ist die Erkenntnis, dass es Situationen im Leben gibt, die man nicht ändern kann. Ich musste sie als einen unabänderlichen Teil meines Lebens akzeptieren. Sie hat mich verändert und mir einen neuen Blickwinkel auf das gegeben, was mich umgibt und nicht zuletzt auch auf die Menschen darin. Viele meiner (vermeintlichen) Sorgen und Probleme haben sich in diesem Licht verändert. Ich habe neue Prioritäten und Maßstäbe gesetzt.

 

Trauern in der zweiten Reihe

Stirbt ein Kind, trauern oftmals die Grosseltern in doppelter Hinsicht. Der Schock und die Trauer um das verstorbene Kind stehen neben dem unerträglichen Schmerz des eigenen erwachsenen Kindes, den sie hilflos mit ansehen müssen. Sie übernehmen die Rolle der Unterstützer im Hintergrund. Dabei funktionieren sie lediglich und nehmen ihre eigene Gefühlswelt gar nicht wahr. Müssen sie doch jetzt stark für ihre Kinder sein und die Aufgaben übernehmen, für die deren Kraft nicht reicht. Ihre eigene Trauer geht dabei unter.

Wenn ein Kind stirbt, erfahren die verwaisten Eltern schnell eine Welle des Mitgefühls und der Fürsorge. Es gibt glücklicherweise viele Möglichkeiten der Unterstützung, des Auffangens und der Trauerbewältigung. Anderen Familienmitgliedern, wie uns verwaisten Grosseltern, hingegen wird im sozialen Umfeld die Trauer nicht in dem Ausmass zugestanden. Sie dürfen traurig sein. Aber nur im Moment des Berichtens, danach möchten sie doch lieber in den Alltag zurückkehren. Schließlich war es ja nicht ihr Kind, sondern nur ihr Enkel. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass es für sie kaum Angebote zur Trauerbewältigung gibt.

Ob Sternenkind Großeltern überhaupt solche Möglichkeiten suchen? Ich weiß es nicht. Ich habe es nicht getan. Warum nicht? Weil ich mein Funktionieren als Pflicht und Selbstverständlichkeit sah. Es kam mir einfach übertrieben vor, mir Hilfe zu suchen, denn ich war eben „nur“ die Großmutter. Den Schmerz erlitten meine Tochter und ihre Familie. Meine Trauer kann und darf ich damit nicht vergleichen. Ich glaube, dass ich unterschwellig der Meinung war, dass ich, als starke Mutter und Großmutter, kein Recht dazu hatte, mich meiner Trauer hinzugeben.

verwaiste Grosseltern trauern doppelt

Trauer kann man teilen

Die Trauer, die ich erlebt habe, war wie ein Strudel, der mich unter Wasser hielt. Unterstützen, Hilflosigkeit und Ohnmacht ließen mich um mich selber kreisen, ohne zum Licht zu kommen und ohne Luft zum Atmen. Ich habe nichts davon gespürt. Später merkte ich, dass mich der Strudel längst losgelassen hatte. Aber ich hatte Licht und Luft verdrängt und einfach immer weitergemacht.

Ich weiß nicht, wie es anderen betroffenen Familienangehörigen damit geht oder gegangen ist, was ihnen geholfen hat oder was sie gebraucht hätten. Mit meinen Erfahrungen weiss ich heute, dass man Trauer teilen kann und dass es dazu Menschen braucht, die einen geschützten Raum für diesen Schmerz geben und ihn aushalten können. Und diese Menschen sind wir, die verwaisten Großeltern, Geschwister, Onkel oder Tanten, die wissen, wie schwer es ist, Trauer zuzulassen und durch sie hindurch zu gehen. Vielleicht sollten wir einen ersten Schritt machen und auf die zugehen, deren Trauer unser Verständnis braucht.

 

Die Trauer darf gehen – was bleibt ist die Liebe

Trauer ist der Preis, den wir für unsere Liebe bezahlen. Die Liebe vergeht nicht mit dem Tod des Kindes. Sie wird, genau wie das Kind, immer ein Teil von uns bleiben und uns begleiten, wohin auch immer wir gehen. Und das ist ein sehr tröstlicher Gedanke.

A.H. Oma von Lennis

Lennis´ Geschichte

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21 Kommentare

  1. Ich bin auch eine verwaiste Grossmutter. Dieser Beitrag spricht mir aus dem Herzen.

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  2. Ob am Abend, oder morgens, oder am Friedhof oder sonst wo, die Sehnsucht nach unserm Kleinen Emil übermannt mich immer wieder. Es ist geschehen,er durfte nur 14 Tage auf Erden sein und wir müssen damit umgehen lernen. Ist ganz schlimm,aber das Leben muss weitergehen. Wir arbeiten alle daran, mit diesem traurigen Ereignis umzugehen. A.I. Oma von Emil Marius.

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    • Dieser tiefe Schmerz im Herz wird ewig sein denn er ist die Tiefe Liebe die man bis zum letzten Tag im Herzen trägt!Oma von Philipp

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  3. Ich durfte meiner Tochter bei der Geburt ihres Sternenkind Marijan zur Seite stehen.In 26 SSW. tot geboren wog unser Engel 610g und war 32cm klein.Ich bin dankbar für die Stunden die wir ihn bei uns haben durften und dankbar für die Bilder der Sternenfotografin.Wir haben den Kleinen beim Uropa beigesetzt und ich besuche fast täglich sein Grab.Zu Hause brennt immer ein Kerze für ihn.Er ist immer in unserem Herzen.Es ist schlimm dem eigenen Kind den Schmerz und die Trauer nicht nehmen zu können aber es hat unsere ganze Familie noch viel näher zusammengerückt.Wir sind füreinander da , wir weinen zusammen aber wir schauen auch gemeinsam nach vorne.

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  4. Auch ich bin eine Oma von einem kleinen Engel.Er war nur kurze Zeit bei uns (knapp 4 Monate).Ich denke jeden Tag an ihn,der Schmerz ist groß und in meinem Herzen wird er weiter Leben.

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  5. Auch ich bin eine verwaiste Oma. Wir durften unsere kleine Maus 25 Monate begleiten. Meinem Mann und mir bricht es jedesmal das Herz, wenn wir vor Lottas Grab stehen. Es ist jetzt 2 Monate her, aber es fühlt Sichuan, als wäre Lotta erst gestern gegangen. Karen Oma von Carlotta

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  6. Danke für den Beitrag. Wir haben hier in Hamburg eine offene Trauergruppe für Verwaiste Großeltern. Einmal im Monat: https://www.verwaiste-eltern.de/termine/
    Das Angebot wird sehr gut angenommen.

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  7. Genau so ist es bei uns gewesen. Ich habe die kleine dann noch im Arm gehalten und das war gut so. Aber ich habe auf dem Friedhof schlimme Gedanken. Ich sehe sie dann vor mir, wie sie da im Grab liegt und würde sie am liebsten da raus holen. Der Schmerz ist unerträglich. Aber niemand darf es mitkriegen weil man ja stark sein muss

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  8. ich bin auch Oma von einem Sternenkind. Nichts auf der Welt habe ich meiner Tochter mehr gewünscht, als dass sie ihr kleines Töchterlein behalten darf. Der Wunsch wurde nicht erfüllt. Es zerreisst mir das Herz.
    Oma von Annabelle

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    • Das tut mir so leid für euch ? ich wünsche euch von Herzen alles Liebe ?

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  9. Ich bin die stolze Oma von unserem Sternenkind Xaver. Ich bin meiner Tochterund ihrem Freund unglaublich dankbar, dass ich bei der Geburt unseres Sternchens dabei sein durfte! Es fühlt sich immer noch so unfassbar traurig an, besonders weil man als Mama für seine Tochter stark sein muss, bzw. will! Was hat das alles für einen Sinn??? Ich bin so unendlich traurig, Pia, Oma von Xaver

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    • Liebe Pia, vielen Dank für deinen Kommentar und es tut mir so leid, dass ihr euren Xaver zu den Sternen ziehen lassen musstet. Ich hoffe, du findest irgendwo Halt. Im Facebook haben wir vom Himmelskind Verein eine Gruppe für Sternli-Grosseltern. Vielleicht wäre der Austausch dort etwas für dich?
      Herzensgrüsse,
      Franzi

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  10. Ich habe letztes Jahr meinen Enkel mit 21 an Krebs verloren.Habe keine Freunde mehr.Innerhalb der Famielie können wir nicht über Julian reden weil es jeden so trifftWenn ich mit jemanden reden könnte dem es genauso geht.Das wäre schön.

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  11. Unser Jari ist vor kurzem vor uns zu den Sternen gegangen…meine Tochter hat in der 20. SSW eine Fehlgeburt erlebt…es fühlt sich alles so verkehrt an. Heute waren wir im Ruheforst und haben uns seinen/unseren Baum angeschaut…meiner Tochter zerreißt es das Herz und ich fühle mich so hilflos…
    Kathi, Sternenkindoma von Jari

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    • Liebe Kathrin,
      es tut mir von Herzen leid, was euch passiert ist. Es ist so unendlich traurig und ich fühle so fest mit euch. Wenn du nach Austausch mit anderen Sternligrosseltern suchst, wir haben eine Gruppe im Facebook: https://www.facebook.com/groups/sternligrosseltern/
      Bei Fragen oder Sorgen, kannst du dich aber auch jederzeit bei mir melden.
      Herzensgrüsse,
      Franzi

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  12. Vielen lieben Dank Franzi,
    gibt es noch eine andere Möglichkeit der Kontaktaufnahme?
    Bin nicht bei Facebook.
    Kathi

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  13. Ich bin auch eine verwaiste Oma. Mein Enkelkind Daria wurde nur 4 Jahre alt und wurde am 3.1.2021 auf dem Schlitten zerquetscht. Ich habe am Unfallort noch ihre kleine Hand gehalten. Die Verletzungen waren zu schwer und unsere kleine Daria verstarb noch am Unfallort. Jeder Tag ist ein Alptraum.
    Oma Heike von Daria

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  14. Ich habe meine Enkelin vor 4 Wochen verloren. Es Haut mich um. Ich möchte so stark sein für meine Schwiegertochter und meinen Jungen. Der auch noch dieses Jahr seinen Papa verloren hat. Der Schmerz meines Kindes und meiner Schwiegertochter.
    Ich hätte sogern all das auf mich genommen
    Ich hab kein Pflaster dafür. Hilflos.
    Und die Umwelt, man muss funktionieren.

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  15. Am 17. Juli 2021 hat meine Schwiegertochter einen gesunden Jungen im 7. Monat tot geboren. Unfassbar und voller Trauer stand ich da und wusste nicht, wie ich meinem Sohn und der Schwiegertochter zur Seite stehen kann. Wie verhält man sich, was sagt man, wie tröstet man. Tränen und Schmerz begleiten mich und unsere Familie. Sie haben noch eine 2-jährige Tochter, das gibt Trost. Aber wie erklärt man einem kleinen Kind, dass das Baby nicht nach Hause kommt. Hat jemand Erfahrung mit einem Buch, wie man es Geschwistern erklärt und wie man sich als Grosseltern verhalten soll, gegenüber dem Enkelkind und den Eltern?

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    • Liebe Amanda, es tut mir unendlich leid, dass ihr euren kleinen Sohn und Enkel verloren habt. Ich kann deine Worte so gut nachvollziehen.
      Es gibt Bücher für kleine Kinder. Allerdings bin ich gerade im Urlaub und kann sie dir nicht fotografieren. Eins heisst auf jeden Fall „Benjamin“.
      Auf meinem Blog unter „Ressourcen“ findest du etwas zum Umgang mit Trauernden. Du kannst mir aber auch gerne mal eine Email schreiben und wir können mal telefonieren wenn ich zurück bin. Ich gebe dir gerne ein paar Tips. Falls du im Facebook bist, dirt gibt es eine Gruppe „Sternligrosseltern“. Du findest sie auf der Faceboon Seite von Himmelskind unter Gruppen.

      Hier ist meine Mail: franzikern@icloud.com

      Herzensgrüsse,
      Franzi

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  16. Ich habe meinen kleinen süßen Krümel vor 12 Wochen sehr dramatisch verloren. Er war in der Krippe und ist von dort scheinbar unbeaufsichtigt über den Gartenzaun geklettert und auf dem Nachbar Grundstück in einem Regenauffangbecken ertrunken. Er durfte nur 2 1/2 Jahre werden. In mir ist so viel Wut und noch mehr Trauer. Für mich,meine Tochter und ihren Mann und für unsere ganze Familie ist seitdem die Welt stehen geblieben. Ich würde mir auch so sehr wünschen das es bei uns Gruppen für verwaiste Großeltern gibt. Es ist so schwer wieder ein normales Leben zu führen.
    Oma von Paul

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